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05.07.2012 - Spanien – Im Land des Europameisters
Kategorie(n): Urlaub || Kommentar hinterlassen?

Nun ist es entschieden, Spanien ist Europameister! Nach der letzten EM und WM ein weiterer Erfolg für die Spanier. Ob man sich als Deutschlandfan darüber freuen soll, oder nicht ist eine andere Frage. Ob Spanien ein attraktives Ausflugs- und Urlaubsziel ist, diese Frage stellt sich nicht. Außer Urlaub kann man in Spanien auch die Chance nutzen sein Spanisch aufzufrischen, oder unter Einheimischen diese Sprache zu lernen und anzuwenden. Spanier freuen sich wenn sie Ausländer treffen, die die spanische Sprache beherrschen oder überhaupt versuchen sie zu sprechen. Also: keine Angst in das spanische Leben einzutauchen und sich mitreißen zu lassen!

Wusstet ihr eigentlich, dass:

  • es acht verschiedene Dialekte und davon vier anerkannte Sprachen neben dem Spanischen gibt?
  • Spanien zwei Inselgruppen (Balearen, Kanaren) einschließt?
  • sich zwei spanische Städte als Exklaven in Marokko befinden?
  • Manolo Blahnik Spanier ist?
  • Gibraltar ein britisches Überseegebiet auf spanischem Territorium ist?
  • Zara ein spanisches Unternehmen ist?
  • Spanien von 1936-1977 unter der Diktatur von Francisco Franco stand?
  • Christoph Columbus kein Spanier war, sondern Italiener?
  • Spanien ein Königreich ist und Juan Carlos Ɩ König von Spanien ist?

Was ihr noch über Spanien wissen solltet ist die Mentalität der Spanier, die für uns Deutsche oft unverständlich ist und einen Kulturschock auslöst.
Schon der Tagesablauf lässt einen Nord- und Mitteleuropäer stutzig werden. Vor 9 Uhr morgens ist wenig auf Spaniens Straßen los. Sogar die meisten Geschäfte machen erst zwischen 9 und 10 Uhr morgens auf, wenn man nicht gerade in einer Touristenhochburg gelandet ist. Sobald das Leben in spanischen Städten begonnen hat spielt es sich in den vielen Bars ab, denn bis man eine Einladung in die Wohnung oder das Haus eines Spaniers bekommt, dauert es seine Zeit, denn für sie gilt die Casa als einer der intimsten Orte. Nur gute Freunde und die Familie bekommt Zutritt, was nicht bedeutet, dass die Spanier dadurch weniger aufgeschlossen sind.

Auch das kleine typische Frühstück (meist Kaffee und Gebäckstück oder Churros mit heißer Schokolade) findet, nicht selten, bei einem Plausch mit seinen Bekannten, Nachbarn oder den Kollegen in der Bar statt. Danach wird gearbeitet, jedoch lautet das Motto hier: „Arbeiten, um zu leben“ und nicht wie bei uns häufiger „Leben, um zu arbeiten“. Gegen 12 Uhr gibt es meist eine Kaffeepause. Gegen 14 Uhr findet sich dann die Familie wieder zusammen zu Hause, um die Siesta einzuleiten. Die Siesta ist ein Abschnitt im Tagesablauf eines Spaniers, der ca. um 14 Uhr beginnt und um 16 Uhr endet. Es wird zu Mittag gegessen und ein Nickerchen gehalten, um fit für den restlichen Arbeitstag und vor Allem für den Abend zu sein. Auch die Geschäfte werden zur Siesta geschlossen, das gilt jedoch (meistens) nicht für Touristengebiete. Spanier empfinden es als äußerst unhöflich, wenn sie in der Siesta gestört werden. Unpünktlichkeit hingegen ist kein Problem, eher eine Grundeinstellung.
Nach dem restlichen Arbeitstag der gegen 16 Uhr beginnt und ca. bis 21 Uhr geht, findet das Abendessen statt. Am Abend fängt das Leben erst richtig an. Bars und Restaurants sind gefüllt, Kinos und Theater werden gut besucht. Bis in die Nacht sind die Städte und Leute aktiv und das nicht nur am Wochenende, was die Siesta sinnvoll erscheinen lässt ;)


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