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22.05.2013 - Abi – Und was kommt dann?
Kategorie(n): Schulen || Kommentar hinterlassen?

…zum Beispiel Work&Travel!

Wer noch nicht weiß, was er nach der Schulzeit machen soll, der bekommt in unserer Serie einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten, freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Heute stellen wir euch das Konzept Work&Travel vor, das einen weiteren Weg bietet, einige Monate im Ausland zu verbringen.

Was genau ist Work&Travel?

Work & Travel ist eine Form des Reisens, bei dem das Kennenlernen eines Landes und das Verbessern der Sprachkenntnisse im Vordergrund stehen. Es unterscheidet sich von einem „normalen“ Urlaub dadurch, dass man sich notwendige finanzielle Mittel während der Reise durch Gelegenheitsjobs vor Ort erarbeitet. Work&Travel unterscheidet sich ebenfalls von klassischen AuPair-Aufenthalten, da man nicht an einen einzigen Ort oder eine Beschäftigung gebunden ist. Die Gelegenheitsjobs sind vielfältig, ebenso die Bezahlung. Auch Arbeit für Kost und Logis ist möglich.

Wie plane ich meinen Aufenthalt?

Ihr habt drei Möglichkeiten, euren Work&Travel Aufenthalt zu planen. Weit verbreitet ist die Buchung über eine spezielle Agentur. Diese haben verschiedene Angebote im Programm. In der Regel helfen euch die Agenturen bei der Vermittlung eines Jobs, die meisten Anbieter geben aber keine Garantie, dass ihr tatsächlich eine Beschäftigung findet. Dazu wird häufig eine Unterkunft für die ersten Tage für euch gebucht und ihr habt einen Ansprechpartner, den ihr 24 Stunden am Tag telefonisch erreichen könnt. Hinzu kommen weitere Programminhalte, zum Beispiel Vorbereitungstreffen, die Hilfe bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, die Bereitstellung von Kartenmaterialien etc.

Selbstverständlich könnt ihr euren Work&Travel Aufenthalt auch selbstständig organisieren. Dabei ist es aber sehr wichtig, dass ihr euch vorab ausreichend über euer Zielland informiert. Beachtet insbesondere Einreise- und Visabestimmungen. Im Internet könnt ihr schon vor eurer Abreise nach einem Job für die ersten Tage oder Wochen suchen, damit euer Auslandsaufenthalt nicht vorzeitig endet, weil ihr keine Beschäftigung findet.

Eine weitere Möglichkeit, die inzwischen für die beliebtesten Work&Travel-Ziele wie beispielsweise Australien angeboten wird, sind so genannte Starterpacks. Diese enthalten verschiedene Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Prepaidkarte fürs Handy und eine Liste mit wichtigen Telefonnummern, um euch einen Start im Gastland zu erleichtern. Den Rest eures Aufenthaltes organisiert ihr dann aber selbst.

Vorteile von Work&Travel

- Man ist nicht einfach Tourist, sondern wird auch mit alltäglichen Problemen konfrontiert

- Man gewinnt Einblicke in die Arbeitswelt seines Gastlandes

- Länge und Ablauf der Reise lassen sich sehr flexibel und individuell gestalten – besonders bei der Planung ohne eine Agentur

- persönliche Weiterentwicklung: Flexibilität, interkulturelle Kompetenz und die Fähigkeit, sich auch „mal durchzubeißen“ werden gefordert und gefördert

Nachteile von Work&Travel

- In einigen Ländern gibt es ein Höchstalter für entsprechende Visa

- Der Organisationsaufwand, besonders wenn man den Aufenthalt ohne eine Agentur plant, ist sehr hoch

- Unter den Organisationen gibt es leider auch „schwarze Schafe“, die für viel Geld kaum etwas bieten

- Work&Travel ist nicht für jeden geeignet, da ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Eigeninitiative gefordert wird und man auch mit großen Unsicherheiten leben können muss, da man selten weiter als ein paar Wochen im Voraus planen kann

Noch ein Tipp

Durch den alltäglichen Sprachgebrauch gewinnt man bei einem Work&Travel Aufenthalt wahnsinnig schnell neue Sprachkenntnisse. Ohne Grundkenntnisse in der Sprache des Gastlandes sollte man aber nicht verreisen. Die Suche nach Jobs oder Unterkünften gestaltet sich dann in der Regel zu schwierig. Mit einer Sprachreise vorab kann man die notwendigen Grundkenntnisse erlernen, um dann sorglos die Reise beginnen zu können.


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