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22.02.2016 - Welcher Reisetyp bist Du?
Kategorie(n): Infos || Kommentar hinterlassen?

Die verschiedenen Reisetypen und ihre Eigenschaften

Reisen ist schon etwas Tolles. Es gibt unendlich viele Varianten zu reisen. Mit der Familie, dem Sportverein, allein oder auch mit organisierten Reisegruppen. Da kann es schon mal drunter und drüber gehen, wenn mehrere und dann auch noch unterschiedliche Menschen zusammentreffen und zusammen verreisen wollen. Schließlich hat jeder seine ganz eigenen Vorstellungen wie so eine Reise abzulaufen hat. Jedes Gruppenmitglied hat eventuell andere Prioritäten bezüglich einer Reise. Während der eine kulturinteressiert ist, will die andere 24/7 nur am Strand liegen und in der Sonne brutzeln. Und das sind noch längst nicht alle Reisetypen die es so gibt. Und genau um dieses Thema wird sich dieser Blogbeitrag handeln.

 

Der Organisator

Wenn nicht er, wer sonst hat dann den Überblick? Jeder kennt ihn. Die Rede ist von dem „Organisator“. Mit ihm werden keine Stadtführungen benötigt, denn er weiß sowieso alle historischen Eckdaten aus dem Kopf. Und falls man sich doch für eine entscheiden sollte, dann wird das die Gruppe viele Nerven kosten, denn unser Organisator wird den Stadtführer mit Fragen über Fragen löchern.

Er plant alles durch, kennt die besten Restaurants, bekanntesten Sehenswürdigkeiten und weiß haargenau um welche Uhrzeit am wenigsten auf den Straßen los ist. Er kennt alle Insider-Tipps der Stadt und hat mehr als nur einen Reiseführer über den Urlaubsort gelesen. Er weiß genau, dass es sich lohnt früh aufzustehen und das wird für ihn auch absolut kein Problem darstellen, denn er geht frühzeitig ins Bett, schließlich weiß er was auf dem Tagesplan für den nächsten Tag steht. Ausflüge und Fahrtdauert sind auf die Minute genau geplant und natürlich gibt es auch Alternativvorschläge, wenn eine Sache mal nicht auf Anhieb so klappen sollte. Allerdings ist das der Gruppe nicht zu wünschen, denn mit Planabweichungen kann ein „Organisator“ nur schlecht umgehen.

Mit ihm zu reisen kann dennoch Vorteile bringen, denn letztendlich kann man viel dazulernen und da man keine unnötige Zeit am Strand zum entspannen hat, wird man sich auch keinen Sonnenbrand zuziehen.

Die Reise wird mit Sicherheit unwahrscheinlich informativ, aber gerade eben das kann einem auch zu viel werden, schließlich befindet man sich im Urlaub.

 

Der Spontane

Dieser Reisetyp ist das komplette Gegenteil zu dem Organisator. Er stellt sich am morgen keinen Wecker, denn er ist im Urlaub und lässt den ganzen Alltagsstress hinter sich. Die Sonne oder auch das starke Hungergefühl werden ihn schon wecken. Er lebt in den Tag hinein, denn er ist der festen Überzeugung, dass die besten Erlebnisse sowieso aus den spontansten Entscheidungen heraus geschehen. Mitreisende können froh sein, wenn er bei der Ankunft schon eine Unterkunft oder das Rückflugticket gebucht hat. Es könnte nämlich auch passieren, dass die Reisedauer noch gar nicht wirklich fest steht und überhaupt wozu planen?! Irgendeine Bleibe oder Möglichkeit ergibt sich doch fast immer.  Der „Spontane“ ist oftmals gleichzeitig auch ein richtiger Abenteurer. Dieser weigert sich nicht nur das typisch touristische Programm durchzuziehen, sondern fordert Authentizität des Urlaubsortes und am besten noch auf möglichst actionreiche Art und Weise. Er macht sich keine Gedanken über das Morgen und mögliche Probleme, denn er tritt Schwierigkeiten optimistisch gegenüber. Er versucht immer positiv und freundlich zu sein, denn meckern bringt einen ja auch nicht weiter.

Es kommt ganz auf einen selbst an, ob man es als anstrengend empfindet mit dem „Spontanen“ zu reisen, denn wenn man gerne weiß was auf einen zukommt, verträgt sich das vielleicht nicht ganz so gut mit dem „in den Tag hinein leben“ des „Spontanen“.

 

Der Chaot

Immer zu spät? Flug oder Anschluss verpasst? Das kann uns nur eins sagen. Der „Chaot“ ist unterwegs und möchte doch einfach nur ein bisschen Urlaub machen. Doch wer es mit der Pünktlichkeit nicht so hat, erwischt eben nur schwer Busse, Züge oder auch Flieger. Das kann zum Hindernis auf Reisen werden. Im Grunde ist es oftmals nicht die Absicht des „Chaoten“ so desorganisiert zu sein und die Geduld und Nervenstärke der Mitreisenden auf die Probe zu stellen, denn diese müssen meist auf den „Chaoten“ warten und sind somit Stress ausgesetzt. Oftmals ist der „Chaot“ auch einfach nur ein Pechvogel, dem es super unangenehm ist, dass es dank ihm turbulent zugeht.

Aber man muss auch sagen, dass  es „Chaoten“ gibt die gleichzeitig „Glückskinder sind. Sie sind ebenfalls unordentlich, immer später oder total neben der Spur, aber der große Unterschied ist, dass doch immer alles gut ausgeht am Ende. Das kann Mitreisende schon mal in Staunen versetzten.

Wie auch bei anderen Reisetypen gibt es mit dem „Chaoten“ auch Vor- und Nachteile aber eins lässt sich zu 100%er Wahrscheinlichkeit sagen: Langweilig wird es mit ihm nie!

 

Der Nörgler

Pingelig, akkurat oder einfach nur anspruchsvoll. Es gibt viele Worte und Möglichkeiten den „Nörgler“ zu beschreiben. Doch eins ist sicher, er ist grundsätzlich viel am meckern, nachdem er alles ganz genau unter die Lupe genommen hat. Dazu gehört nicht nur die Performance der Dienstleister oder die Bequemlichkeit der Transportmittel, nein, es wird sich auch über den Geräuschpegel, Gerüche, Wartezeiten und sogar das Wetter beschwert. So ziemlich alles was ihm auf der kompletten Reise begegnet wird bewertet. Mit dieser Eigenschaft haben die meisten Mitreisenden jedoch noch kein Problem. Das Problem tritt erst dann auf, wenn der Nörgler sich jedem mitteilen muss und versucht alle anderen  von den schlechten Gegebenheiten zu überzeugen. Damit schafft er es des Öfteren den anderen die Laune zu vermiesen. Schade eigentlich, denn es könnte so entspannt sein, wenn sich der „Nörgler“ nur ein wenig im Zaun halten könnte, denn an sich ist gegen genaue und etwas kritische Betrachtungen nichts einzuwenden solange sie sich in Grenzen halten. Doch der „Nörgler“ kennt eben genau diese Grenzen nicht. Es liegt nicht in seiner Natur über gewisse Sachen hinwegzusehen und genau das ist das Schlimme an der ganzen Sache. Um ihn auf Reisen zu ertragen sollte man allerdings genau das können, über gewisse Sachen hinwegsehen, denn man muss ungemein geduldig sein, um sich von ihm nicht die Laune vermiesen zu lassen. Wer diese Eigenschaft hat, für den wird es ein Leichtes mit dem „Nörgler“ auf Reisen zu gehen.

 

Fazit

Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Reisende ein paar Eigenschaften von jedem oben beschriebenen Typen in sich tragen, schließlich ist kaum ein Mensch nur einem Stereotyp gleichzusetzten. Dennoch neigen manche mehr zu bestimmten Charakterzügen als andere. Außerdem gibt es unzählig viele weitere Arten von Reisetypen und ich denke jeder Stereotyp hat irgendwie auch seinen ganz eigenen Charme. Denn ist es nicht so dass, wenn jeder von uns gleich wäre, das Reisen doch ziemlich langweilig wäre!


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